
Stella Ahangi wurde vor ziemlich langer Zeit in einer westeuropäischen Metropole (Köln) geboren und von bedeutenden Zeitgenössinnen (Mutter u. Oma) großgezogen.
Der einzige Sinn ihrer noch jungen Existenz auf Erden war das Singen. Deshalb verwundert es nicht, daß sie, sobald sie die ernsthaften Etappen ihres Lebens (Abitur/Studium) hinter sich gelassen hatte, Schauspielunterricht nahm, nach Spanien ging, um dort das Theater zu erobern.
Diese Eroberung schlug fehl, jedoch eroberte der Flamenco Stella Ahangi. Sie erlernte den Tanz und die Gesänge, kehrte nach Deutschland zurück und ward von dort an nicht mehr aus der Flamenco-Szene wegzudenken. Sie tourte ein halbes Jahr durch die USA, hatte Gastauftritte in ganz Deutschland, war im Radio zu hören, spielte immer wieder Theater und war doch eines Tages unzufrieden.
Eine neue Herausforderung mußte her! Da sie schon seit langem Lyrik schrieb, entschloß sie sich kurzerhand diese Texte zu vertonen und in Chansons zu verwandeln. Die Premiere ihres ersten Chanson-Programms gab sie 1995 im ARTheater in Köln. Neben ihren eigenen Texten interpretierte die Ahangi Faßbender, Wondratschek und Enzensberger. Es folgten zahlreiche Gastspiele im In und Ausland.
Aber die Cosmopolitin Stella Ahangi wollte mehr. Sie recherchierte Lieder und Chansons aus ganz Europa und sprengte somit den chansonalen Horizont. Dabei half ihr, dass sie mehrere Sprachen ihr eigen nennt und andere problemlos phonetisch umsetzen kann. Doch auch damit nicht genug!
Als Bewunderin des Lebensstils der 20iger Jahre, des Miteinanders der Künstler in jener Zeit, gründete sie aus purem Idealismus im Mai 1999 den Salon Rouge, eine bunte Revue darstellender Künste, die einmal monatlich stattfindet.
Zunächst fand diese Veranstaltung in der Privatwohnung der Ahangi statt, nach einem Jahr allerdings zog sie in eine nahe gelegene Restauration namens BOUDOIR, wo der Salon 9 Jahren gastierte. Gastspiele des Salon Rouge wie z.B. im Theater Limelight und im Crowne Plaza Hotel erhöhten noch mal die Popularität des Salons, so dass es im November 05 eine "Dependance" in Düsseldorf, in der alten Jazzschmiede gab. Doch alles Gute muss einmal ein Ende haben! Zumal Stella Ahangi, inspiriert von der Zusammenarbeit mit anderen Künstlern im Jahr 2001 die Kölner Chansongala im Atelier-Theater initiierte. Im Januar 2003 und 2004 fand die Gala bereits im Theater am Dom statt. Das alles bedeute viel Kraft und Engagement und irgendwann war es an der Zeit, sich wieder auf die Solo-Karriere zu konzentrieren
Ihr aktuelles Programm Voyage d'amour ist eine Hommage an die europäische Chansontradition. In sieben Sprachen singend entführt sie ihr Publikum auf eine Reise von Ost nach West. Internationale und nationale Musiker partizipieren, kooperieren und bereichern das Event. Im Herbst/Winter geht es dann auf grosse Tournee!